Siedelwahnsinn und Dankbarkeit

Wahnsinn trifft es ganz gut die Situation zu umschreiben mit einem fünf Wochen alten Baby zu siedeln.

Wir haben das Glück, dass Leonid wirklich ein Schatz ist und auch im ärgsten Chaos und Bohr- und Hämmerlärm gut schläft, dennoch würde ich das NIE NIE NIE wieder machen.

Umzugschaos

Generell sind wir nun etwas siedelmüde. Vor allem ich… Das ist nunmehr meine 9 Siedelaktion in den letzten 15-20 Jahren und grundsätzlich hab ich kein Problem damit. Jetzt ist es allerdings etwas schwerer, da ich gewohnt bin viel bzw. ziemlich alles selbst zu machen. Das kann ich jetzt natürlich nicht mehr, da alle Arbeiten und Tätigkeiten von Leonid abhängen. Schon eine Dusche zwischendurch ist wie ein Sologewinn im Lotto 🙂

So begannen wir am 21.5. mit dem Siedeln, die Küche sollte da in der neuen Wohnung schon aufgebaut sein, war sie aber leider nicht, so hatten wir zusätzlich zu dem Umzugskartons-Chaos noch keine funktionierende Küche (dies sollte auch bis Mittwoch Abend so bleiben) und nur Wasser im Badezimmer. Kaum war die Küche aufgebaut stellten sich die nächsten Probleme ein und es musste nach dem Feiertag noch ein Techniker kommen, welcher den Untertischboiler reparieren musste. Mit viel Organisationstalent und HILFE hat auch das geklappt und wie man am Posting heute sieht, haben wir auch schon Internet seit gestern 😉 Also viele kleinere Problemchen, welche aber gut gelöst werden konnten.

Da im Leben allerdings nichts, so rein gar nichts ohne Sinn passiert, lerne ich gerade auch Hilfe anzunehmen und bin gleichzeitig überwältigt, wie viele helfenden Hände sich anbieten.

Gleichzeitig haben auch wir die Möglichkeit genutzt um Gutes zu tun und haben einiges an Geschirr und Haushaltswaren an den Fonds Soziales Wien – Wieder Wohnen gespendet.

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