5 Monate – ein kurzer Zwischenbericht

Heute vor fünf Monaten kam Leonid Alexander zur Welt. Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verflogen ist und irgendwie ist es als ob er immer schon da war.

Ein guter Zeitpunkt, mal einen kurzen Einblick darauf zu geben, wie ich dachte wie es sein wird und wie es nun wirklich ist 🙂

Ein Punkt zB. ist das Familienbett:
In sehr vielen Kulturen rund um den Erdball ist es eigentlich gar keine Frage wo das Kind schläft. Die Kinder schlafen immer in unmittelbarer Nähe der Eltern, im selben Raum oder gleich im Familienbett. Eigentlich heben sich nur die westlichen Industrieländer davon ab, hier schlafen die Kinder noch vor dem 6 Lebensmonat alleine im Bett oder gar in einem anderen Zimmer.

Was hatten wir nicht alles geplant, als sich Nachwuchs angekündigt hatte, darüber kann ich heute schon gut lachen 😉

Geplant war es eigentlich so:
Familienbett

nach dem Umzug sah es nachmittags manchmal dann so aus:
Familienbett

und letztendlich ist es täglich so 🙂
Familienbett

Über die Vorteile des Familienbetts und auch die Nachteile gibt es hunderte Beiträge, da kann sich jeder selbst sein Bild machen und jeder trifft seine Entscheidung nach dem eigenen Befinden.

Für mich war ab dem Zeitpunkt der Geburt klar, dass Leonid bei uns schlafen wird.

Vorweg, Windhund- vor allem Whippetbesitzer wissen wohl wovon ich rede, wenn ich sage Hund im Bett – genauso verhält es sich hier auch. Joey schläft seit nunmehr fast 14 Jahren bei uns im Bett. Er hat zwar auch außerhalb des Betts einen Schlafplatz aber er hat schon immer die Nähe seines „Rudels“ bevorzugt.

Wieso sollte ich also mein Kind nun separat schlafen, ohne die Sicherheit seiner Bezugspersonen?

Ich fand überhaupt keinen Grund der dafür sprach, Leonid in einem anderen Zimmer unterzubringen. Über die vielen guten Ratschläge wie „den kriegst du nie wieder aus dem Bett“ muss ich ebenfalls lachen. Ich kenne kaum Erwachsene die noch in Mama und Papas Bett schlafen obwohl sie auch im Familienbett geschlafen haben und ich gehe davon aus, dass spätestens in der Autonomiephase das Kind von sich aus alleine schlafen möchte.

Ein weiterer Vorteil des Familienbetts ist auch, dass ich ihn jederzeit stillen kann (er wird vollgestillt) und nicht jedes Mal aufstehen muss in ein anderes Zimmer gehen, komplett munter werde und dann natürlich am nächsten Tag gerädert aufwache.

Mittlerweile verhält es sich bei uns so, dass wir so gegen 20 Uhr ins Bett gehen, Leonid wird einschlafgestillt und ich lese dann noch entspannt ein Buch.

Wie auch immer man sich entscheiden mag, für uns ist es wunderschön mit dem kleinen Mann zu kuscheln, ihn einschlafen zu sehen, ihn im Schlaf zu beobachten und auch wieder gemeinsam aufzuwachen ❤

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