Knete selber machen

Leonid liebt Knete und kann sich stundenlang damit beschäftigen. Die kleinen „Döschen“ sind allerdings sehr teuer und ich wollte eine andere, einfachere und günstige  Variante und somit haben wir selbst Knete hergestellt

Die meisten Zutaten hat man schon zu Hause und so mischt man einfach 

Benötigte Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 175g Salz
  • 7 EL Öl (pflanzliches)
  • 500ml Wasser
  • Lebensmittelfarbe

 

Zubereitung:

  1. Die trockenen Zutaten werden gut vermischt (da können auch kleine Kinderhände schon mitmischen)
  2. Das Wasser mit dem Öl mischen und kurz aufkochen lassen.
  3. Warten bis das Wasser handwarm abgekühlt ist und nach und nach mit den trockenen Zutaten vermischen, sodass eine geschmeidige Knetmasse entsteht. (Wenn du zu viel Wasser erwischt hast, einfach etwas Mehl einarbeiten)
  4. Wenn du verschiedene Farben verwenden möchtest, die Masse einfach teilen und die entsprechende Lebensmittelfarbe einarbeiten

Luftdicht verpackt hält die Knete einige Monate und kann genauso verwendet werden wie die des Markenherstellers. 

Mehr braucht es nicht 🙂
Viel Spaß beim Nachmachen und beim Spielen!

Vegane Gnocchi

Gnocchi gehen immer ☺️

Heute mal mit Cashews, grünem Paprika und frischen Kräutern.

Mehr braucht es nicht.

Einfach, gut und schnell zubereitet.

Schon ein Monat um

..und Zoya ist da, wie wenn sie schon immer hier her gehört hätte. Kaum zu glauben, dass schon wieder ein Monat um ist.img_20200123_080311

Zugegeben 2 Kinder im unterschiedlichen Alter sind nicht immer einfach zu handeln. Schon gar nicht bedürfnisorientiert.

Ich bin stolz auf Leonid, der sich nicht „als vom Thron verstoßen“ fühlt und so sehr auf seine Schwester achtet. Er ist auch nicht eifersüchtig, da er genau weiß wie viel er mir/uns bedeutet und er muss auch nicht zurückstecken.

Wenn Zoya gewickelt wird, hilft er mit, wenn sie gestillt wird, lesen wir ein Buch und er kuschelt im anderen Arm. Er lernt auch immer besser sich auszudrücken, auch wenn er die Sprachen oft wechselt 😛 es kann schon vorkommen, dass er von Englisch auf Russisch und dann auf Deutsch wechselt und man raten muss, was er gerade meint, aber er macht soviel Spaß und Freude.

Der krasse Gegensatz im Moment. Ein total hilfloses kleines Menschlein und ein Kleinkind, das jeden Tag selbständiger wird.

Er weiß zb. schon besser als sein Papa wie man eine Waschmaschine bedient und wie der Staubsauger funktioniert.

Aber auch die ungeschönte Wahrheit aus dem Mamaleben: gestern zb. wollte ich mir 20 Min. Badezeit gönnen. DENKSTE

Kind 1 rennt herum, Papa haut die Nerven weg, Kind 2 weint, weil es eben ein Baby ist und die das hin und wieder machen.

Ende vom Lied, Kind 1 kommt zuerst in die Badewanne zu Mama, spielt mit seinen Booten und wird dann vom Papa weiterbespaßt während Kind 2 zu Mama auf den Bauch kommt in die Wanne und weil es so schön ist, alles laufen lässt, was muss. Sprich einmal ordentlich angepinkelt und angekackt… jaaaaa auch das gibt es im ungeschönten Mama DASEIN 😀

Mit Erholung und Ruhe im Bad war also nichts, aber als ich dann später im Bett ein Kind links und eines rechts im Arm hielt, wusste ich wieder wieso Mama sein auch was wunderschönes ist 🙂

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Ein wunderschönes Geschenk

Am 23.12. hätte unser – leider viel zu früh von uns gegangene lieber – Joey seinen Geburtstag gehabt. Den muss er jetzt auch noch teilen, denn auch unsere wunderbare kleine Tochter, Zoya Ekaterina hat sich dieses Datum ausgesucht um auf die Welt zu kommen 🙂

So erblickte sie in Joey Geschwindigkeit das Licht der Welt und vervollständigt nun unsere kleine Familie.

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Der Name mag auf den ersten Blick oder das erste hören etwas untypisch sein, aber „Zoya“ kommt aus dem altgriechischen und bedeutet „Leben“. Und Zoya war auch eine russische Widerstandskämpferin.

Ich gehöre offenbar zu der etwas untypischen Sorte Frau, den bei mir läuft irgendwie nichts so wie bei anderen.

So hatte ich seit der Schwangerschaft von Leonid gar keine Periode mehr und es war ein kleines Wunder, dass sich Zoya dennoch ausgesucht hat, zu uns zu kommen.

Hatten wir bei Leonid als zweiten Namen Alexander für meinen Opa der Russland über alles liebte. (Er war im zweiten Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft und dennoch ein großer Liebhaber dieses Landes und es zog in immer wieder zurück.)

Ekaterina war Andrejs Oma und eine wichtige Person in seinem Leben. So schließt sich der Kreis.

Ich hatte diesmal eine ambulante Geburt und ging wenige Stunden danach wieder nach Hause. Zu Weihnachten war ich schon wieder voll im Einsatz und hab den Haushalt übernommen, da die Männer des Hauses krank waren.

Zoya ist einfach da, wie wenn sie schon immer hier hin gehört hätte. Leonid liebt seine kleine Schwester und geht ganz vorsichtig mit ihr um. Ich bin glücklich über unsere zwei wundervollen kleinen Kinder und freue mich auf all die Abenteuer die uns noch bevorstehen (und die Streitereien, die wohl kaum ausbleiben werden) *ggg*