Der erste Geburtstag

„Wie schnell die Zeit vergeht sieht man an den Kindern“ hat meine Oma immer gerne gesagt und genauso ist es.

Leonid ist mittlerweile schon ein Jahr alt. Es ist so viel passiert, es hat sich so viel geändert es ist alles anders und doch so viel schöner und bunter und fröhlicher als jemals zuvor ❤

Ja man merkt wohl aus meinen Zeilen wie verliebt ich in den kleinen Sonnenschein bin der so plötzlich in unser Leben geschneit ist.

Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen seinen ersten Geburtstag entsprechend zu feiern und da wir selbst keinen Garten haben durften wir den Garten meiner Tante in Beschlag nehmen:

Leonids erster Geburtstag

Ich hab nur die Familie eingeladen und der Einladung sind auch alle gefolgt 🙂

Mein kleiner Halbbruder Fabian hat Zöliakie und somit war es für mich selbstverständlich die Geburtstagstorte glutenfrei zu backen, sodass er natürlich mitessen konnte.

Die Raupe hab ich schon zwei Tage vorher aus Blütenpaste gefertigt, sodass die in Ruhe durchtrocknen konnte. Die Torte war eine glutenfreie Schoko-Nusstorte mit Marillenfüllung.

Das Buffet war vegan/vegetarisch und bestand aus

einer Dinkel-Pestoblume:

Leonids erster Geburtstag

Das Pesto bestand aus Ruccola, getrockneten Tomaten, gehackten Walnüssen und etwas Öl, Salz und Pfeffer

(auf Knoblauch musste ich verzichten, da einige Familienmitglieder weder Knoblauch noch Zwiebel vertragen)

kurz bevor es ins Rohr ging
Leonids erster Geburtstag

und frisch raus aus dem Rohr:
Leonids erster Geburtstag

dazu hab ich Guacamole, einen Linsenaufstrich und einen zwiebelfreien Liptauer gemacht, Hummus gabs natürlich auch und damit das ganze auch entsprechend verkostet werden konnte,

gabs ein Gurkenkrokodil, einen Gemüsezug, einen Käseigel und geschnitze Radieschen:

Leonids erster Geburtstag

Leonids erster Geburtstag

Wir hatten einen wunderschönen Tag mit der ganzen Familie

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7 Monate mit Leonid

Leonid

Am 15.11. war Leonid bereits 7 Monate alt. Mir kommt es vor als wie wenn es gestern war als ich ihn das erste Mal in meinen Armen gehalten habe. Die Zeit verfliegt- viel viel viel – zu schnell für mich.

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Back on my bike ;)

Nach fünf Monaten und minus 20 kg von dem 30 Schwangerschaftskilos hab ich mich das erste Mal wieder aufs Fahrrad gesetzt. Das erste Mal seit der Geburt Sport- und Mamazeit ganz für mich alleine.

2017-09-29 Das erste Mal wieder auf dem Rad seit der Geburt

Ich bin liebend gerne Mama und ich hab auch kein Problem 24/7 für den kleinen Mann da zu sein, aber ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ich hätte die Radtour ganz für mich alleine nicht genossen 🙂

Ich hab mir den St. Martin Panorama Radweg ausgesucht und eine Fahrt durch das herbstliche Südburgenland ist einfach nur traumhaft schön.

2017-09-29 Das erste Mal wieder auf dem Rad seit der Geburt

traumhafte Farben, wunderschöne Landschaft…

Blick auf die Heimat
2017-09-29 Das erste Mal wieder auf dem Rad seit der Geburt

2017-09-29 Das erste Mal wieder auf dem Rad seit der Geburt

2017-09-29 Das erste Mal wieder auf dem Rad seit der Geburt

2017-09-29 Das erste Mal wieder auf dem Rad seit der Geburt

Der Weg führt über asphaltierte Güterwege oder Radwege und immer durch die herrliche Natur.

Das Leben ändert sich…

Nach fast drei Monaten mit Leonid kann ich klar sagen, JA das Leben ändert sich.

 

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Wenn man schwanger ist, wird einem soooooo viel vorab erzählt, unter anderem  warnen viele vor dem Schlafentzug, „schlaf solange du noch kannst“ ist einer der lieb gemeinten Ratschläge, genauso wie „nimm dir Zeit fürs Wochenbett“

Vielleicht bin ich eine Ausnahme, aber von sowas wie Schlafentzug habe ich gar nicht zu berichten.

Leonid schläft im Familienbett und wird vollgestillt, somit entfällt das nächtliche Aufstehen und Fläschchen zubereiten, da er jederzeit gestillt werden kann. Das macht es nicht nur für ihn sondern auch für mich wesentlich angenehmer.

Interessant finde ich auch immer wieder die Frage „schläft er schon durch?“. Die wird einem gestellt, sobald das Baby auf der Welt ist und wird von Woche zu Woche wiederholt….

Ganz verstehe ich den Sinn nicht dahinter.
Durchschlafen gilt wohl irgendwie als geheime Superkraft oder etwas was unbedingt so schnell als möglich „funktionieren“ sollte. Ich selbst schlafe in den seltensten Fällen durch. Hin und wieder muss ich zur Toilette *gg* und ich habe generell einen sehr leichten Schlaf, sprich, sobald sich Mann, Hund oder Kind bewegen bin ich munter.

Um die Frage aber zu beantworten, NEIN er schläft noch nicht durch. Wir gehen meistens so gegen 20-20:30 Uhr ins Bett und er wird so gegen 3 Uhr morgens mal munter, wird gestillt und danach schläft er wieder bis 6,7 oder 8 Uhr morgens je nachdem.

Was wir hingegen sehr sehr gerne machen ist der tägliche Mittagsschlaf. Ein liebgewonnenes Ritual. Leonid schläft und ich liebe es ihn einfach zu beobachten oder ich lese oder mir fallen selbst die Augen zu. Es ist eine so wunderbare Zeit in der ich nicht auf die Uhr schauen muss, Termindruck habe und einfach nur im hier und jetzt und mit meinem Kind leben darf.

Leonid wächst bedürfnisorientiert auf… und ich sehe meine und unsere Zukunft eher im Vorleben als im Befehlston und Sätzen wie „das macht man doch nicht“.

Viel mehr hinterfrage ich mich selbst viel öfter und in vielen Dingen.

Zum Thema Wochenbett: Da kann ich ehrlich gesagt auch nicht mitreden. Als Leonid geboren wurde waren wir schon mitten im Umzugsstress, somit gab es so etwas wie ein Wochenbett für uns gar nicht. Ich hatte auch nicht das Bedürfnis tagelang im Bett zu liegen.

Ich hatte eine Spontangeburt und Leonid kam als hintere Hinterhauptslage zur Welt, also sogenannter Sternengucker. Ich habe von Anfang an bei der Geburt auf Schmerzmittel oder PDA verzichtet, da ich das Erlebnis der Geburt bewusst miterleben wollte. Auch die nicht so einfache Lage des Juniors war kein Grund davon abzuweichen.

Ich konnte jedoch auch gleich nach der Geburt aufstehen und mich normal bewegen und konnte mich glücklich schätzen, dass ich nicht das Gefühl von Erschöpfung oder Kreislaufprobleme hatte.

Tagelanges liegen und mich bekochen, bewirten lassen oder zum Nichtstun verdonnert zu sein kam daher für mich nicht in Frage. Da bin ich auch nicht der Typ dafür.

Dies ist aber wohl von Frau zu Frau unterschiedlich und hat keinerlei Wertung. Auch die Frage, ob mit Schmerzmittel oder PDA spontan entbunden wird, ist keine Wertung. So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich ist auch das Schmerzempfinden.

 

JA das Leben ändert sich und bin sehr froh, dass es sich so geändert hat. Ich könnte mir mein Leben ohne den kleinen Knirps nicht mehr vorstellen.

Er lehrt mich soviel! Durch ihn lerne ich auch sehr viel über mich selbst und wenn er sowie jetzt gerade neben mir liegt und im Schlaf lächelt ist meine kleine Welt einfach nur perfekt ❤

Häkeljacke und Babydecke

Während Leonid tief und fest neben mir geschlafen hat, hab ich passend zur bereits gehäkelten Babydecke

Babydecke Leonid

noch schnell ein Jäckchen nach der Anleitung von Ursula Petra für ihn gemacht.

Häkeljacke

Das Jäckchen war innerhalb von nur 2,5 Std (inkl. Stillpause) fertig und wurde gestern schon Probegetragen.

Die Decke ist ebenfalls im einfachen Wellenmuster; gehäkelt habe ich sie bereits in der Schwangerschaft um mir die Mutterschutzzeit zu verkürzen 🙂

Die erste Woche mit Leonid

Leonid 1 Woche

Kaum zu glauben, dass unser kleiner Sonnenschein bereits eine Woche bei uns ist. Es war eine sehr aufregende Woche, emotional und wunderschön aber auch anstrengend; wobei das anstrengend nicht auf den Kleinen sondern vielmehr auf die vielen vielen vielen vielen (ungefragten) Ratschläge und Meinungen zurück zu führen ist *ggg*. Dazu aber weiter unten mehr.

Der vielfach angekündigte Schlafentzug hält sich in Grenzen. Da ich zwei Tage vor der Geburt und vier Tage danach im Krankenhaus sowieso kein Auge zugetan habe (ich kann schlecht schlafen bei fremden Geräuschen und fremden Personen die ständig ins Zimmer kommen, sie es Putzfrau, Krankenschwester, Arzt etc. )somit war ich ganze 6 Tage schlaflos – bin ich wohl schon abgehärtet.

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Welcome Leonid Alexander :)

Am 15.4.2017 um 16:16 Uhr war es soweit, unser kleines Wunder Leonid Alexander hat das Licht der Welt erblickt.

Leonid Alexander

Mit einer Körperlänge von 55 cm
stattlichen 3830 Gramm
und einem Kopfumfang von 37 cm

hat er sich auf den Weg gemacht unsere Herzen im Sturm zu erobern.

Leonid Alexander

Leonid Alexander

Wir sind mittlerweile den zweiten Tag zu Hause.
Leonid hat sich für seinen Heimgang kein schönes Wetter ausgesucht und so hatten wir Ende April Schnee und Schneeregen in Wien, das hat ihn aber – im wahrsten Sinne des Wortes – kalt gelassen.

Generell ist Leonid super tiefenentspannt. Bis dato weint er lediglich während der zwei drei Minuten Windeln wechseln, ansonsten bringt ihn absolut nichts aus der Ruhe. Hoffen wir mal, dass es so bleibt 😉 Seine Lieblingsposition ist natürlich auf Mama schlafen und kuscheln.

Natürlich war es für uns interessant wie Joey, der bis dato ja der unangefochtene Prinz auf vier Pfoten hier war auf den Neuzugang reagieren wird.

Nachdem ich und Joey auch noch nie drei-vier Tage voneinander getrennt waren, bin ich zuerst alleine in die Wohnung um das joey-typische heftige Begrüßungritual über mich ergehen zu lassen 🙂

Danach kam Andrej mit Leonid. Zuerst wurde Leonid mal kurz angeschnüffelt, dann mal angebellt. Joey hat ca. zwei Stunden lang versucht mal auszutesten, wo nun sein Platz im Rudel ist, nie grob oder aggressiv aber deutlich verwirrt.

Nach zwei Stunden lag er schon entspannt neben mir und Leonid, als ich diesen gerade gestillt habe.

Um danach auch mal das bequeme Stillkissen auszuprobieren:

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