Gartenfreuden

Corona ist in den letzten Tagen überall gegenwärtig. Man kommt um das Thema nicht herum. Wir nehmen es derzeit noch sehr gelassen und genießen die plötzliche Ruhe und die Entschleunigung. Wir haben Zeit als Familie (der Mann arbeitet auch von zu Hause) und wir sind soooooo dankbar für den Garten und die herrlichen Temperaturen derzeit.

Ich hab die letzten Tage den kompletten Garten umgegraben, die Böschung neu bepflanzt und gestern wurden auch die Gartenmöbel zusammengebaut, sodass wir ab sofort ein riesiges Wohnzimmer extra haben und die Zeit zusammen jetzt auch draußen genießen können.

Der Minichef ist natürlich eine große Hilfe im Garten (oder so :P). Die Minichefin darf sich dann ja hoffentlich schon am fertigen Garten erfreuen, wenn sie die ersten Krabbelversuche macht.

Der Virus schränkt uns nur insofern ein, dass ich die Sichtschutzelemente derzeit nicht bekomme und auch das Hochbeet noch etwas warten muss. Der neue Rasen wurde bereits gesät und der erste Kaffee draußen auch schon genossen. Ich liebe Gartenarbeit, man spürt sich selbst und vor allem sieht man dann auch das Ergebnis seiner Arbeit! Bald wird es dann hoffentlich auch schon das erste Gemüse aus dem eigenen Garten geben.

Und bald steht schon wieder Weihnachten vor der Tür…

Alle Jahre wieder.. und wie jedes Jahr, geht es irgendwie an uns vorbei 😉

Vor allem dieses Jahr, wo so viele aufregende Sachen passiert sind, sich soviel verändert und nach wie vor in Veränderung ist, ist Weihnachten noch nicht wirklich angekommen in unseren Köpfen. Ich hab eigentlich erst gestern bewusst darüber nachgedacht, als ich die Einladung für den Mini-Chef des Hauses und mich zur Weihnachtswerkstatt im Kindergarten erhalten habe.

Kekse backen wir auch unterm Jahr gemeinsam, Geschenkemarathon ist hier nicht, wir haben Leonid auch nichts von eine Christkind etc. vorgelogen bisher. Es ist ein bisschen eine Gratwanderung. Ihm den Sinn von Weihnachten zu erklären und was laut Kirche an diesem Tag passiert ist, dafür ist er noch zu jung, vor allem sind wir auch nicht sonderlich religiös. Ihm von einen blonden Wesen zu erzählen, dass Geschenke für ihn bringt find ich auch nicht soooo berauschend und den Weihnachtsmann auf dem Coca Cola Truck können wir hier gar nicht brauchen 🙂

Einen Baum draußen abzuschneiden um ihn 2 Wochen in die Wohnung zu stellen und danach auf einen Sammelplatz zu werfen ist jetzt auch nicht das, was mir unter Weihnachten vorschwebt und so werden wir uns wie auch die Jahre zuvor und noch kinderlos nicht vom Weihnachtswahnsinn anstecken lassen.

Was wir Leonid jedoch erklärt und gezeigt haben ist, dass wir Kleidung aussortiert haben und diese in eine Obdachloseneinrichtung gebracht haben. Wir haben ihm schon jetzt erklärt, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht und die wir unterstützen können, unabhängig von Weihnachten oder sonstigen Feiertagen. Er hat auch Spielzeug, mit dem er nicht mehr spielt aussortiert um es den Kindern dort zu schenken, denn leider gibt es viel mehr obdachlose Familien als man glaubt.

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Konkurrenzkampf zwischen Frauen, woher kommts?

Irgendwie zieht es sich wie ein roter Faden durch das Leben und ich glaube jede Frau kennt das. Zwischen Frauen gibt es eine ganz eigene Art von Konkurrenzkampf.

Während es sich bei Jungs meist um sportliche Aktivitäten, Autos etc. handelt ist es bei Frauen und Mädchen von Anfang an so, dass sie eingetrichtert kriegen, sie müssen „gefallen“.

Sie müssen hübscher, besser, höflicher, braver sein als XY. Schau dir mal die XY an, die kann das schon. Wieso malst du nicht so schön wie XY….? Den Freund der Freundin ausspannen als Aufwertung des Selbstbewusstseins? ganz falsch….

Woher kommt das eigentlich?

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Der 40. Geburtstag- es tut auch gar nicht weh

Da ist er nun der 40er 😉 Wie jedes Jahr vermeide ich eine Feier zu meinem Geburtstag. Ich bin kein Feier-Typ und ich mag dieses „Einmal-im-Jahr-Getue“ auch nicht. Für mich! Meine Midlifecrisis hatte ich schon vor 10 Jahren und ich bin realistisch genug um zu wissen, dass mein Körper altert und ich keine 20 mehr bin.

Mehrere Studien belegen ja, dass statistisch die Unzufriedenheit zwischen 43 und 46 am höchsten ist und dann sollte es wieder bergauf gehen 🙂 Na dann…

In Wien gab es vor Jahren eine Werbekampagne einer bekannten Werbeagentur unter dem Slogan „Die Nicht-Raunzer-Zone“- Für alle Nicht Wiener – Der Duden beschreibt das Verb raunzen mit „weinerlich klagen; dauernd unzufrieden nörgeln“ es wird hauptsächlich im bayrisch, österreichischen Sprachraum verwendet.

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Ungeduld und Vorfreude

Während wir hier schon in und teilweise AUF einem Kartonberg sitzen, sind gerade die Arbeiten in der neuen Wohnung durch die Genossenschaft beauftragt.

Das Bad wird neu verfliest, es gibt ein neues Waschbecken und die Elektrik wird erneuert.

Was einerseits sehr zu unserem Vorteil ist, ist aber auch gerade der Grund für meine Ungeduld.

Aus mehreren Gründen kann bzw. darf ich diesmal nicht selbst schleppen und bin auf die Hilfe Anderer angewiesen – was für mich ja schon schwer genug ist *gg*

Jetzt ist es aber so, dass ich einen Bus zum Siedeln mindestens 3 Wochen vorher reservieren muss bzw. ja erst bei Siedelunternehmen anfragen kann, wenn ich einen genauen Tag habe – und genau daran scheitert es gerade.

Aus Haftungsgründen können wir nicht schon während der Arbeiten zumindest einen Teil der Sachen siedeln und müssen abwarten und sitzen irgendwie auf Nadeln.

Und es fühlt sich wirklich wie Nadeln an. Wenn es etwas gibt, eine Eigenschaft mit er ich immer wieder zu kämpfen habe, dann ist es UNGEDULD.

Was eigentlich totaler Blödsinn ist, denn ich kann es ja eh nicht beschleunigen oder ändern, aber dieses – Nicht wissen wann – treibt mich gerade in den Wahnsinn.

Deswegen steht heute mal ein Auszeit-Tag an. Heute werden keine Kartons gepackt oder geschleppt. Heute fahre ich zu meinem Vater und werde das Grab von Joey aufhübschen. Es ist nun kühler geworden und ich kann endlich die Bepflanzung vornehmen.

Die Sonne scheint herrlich und auch Leonid wird nochmals bespaßt und wir werden zum Christopherus Stützpunkt spazieren wo er den heißgeliebt „Hallokopter“ sieht 😉

Ich wünsche euch einen schönen Tag und wäre gespannt, wie ihr mit eurer Ungeduld umgeht…

Von Neuanfängen, Veränderungen und dem ganz normalen Chaos

Die liebe Melanie hat kürzlich in ihrem Blog einen Artikel veröffentlicht, in dem es darum ging, dass man ca. alle drei Jahre einen Neuanfang starten sollten. Ein absoluter Lesetip von mir 🙂

Auch ohne ihren Artikel vorher gekannt zu haben, zieht es sich wie ein roter Faden durch mein/unser Leben, dass sich alle 2 bis 3 Jahre alles irgendwie total umkrempelt und auf den Kopf stellt. Manchmal zum Guten, manchmal mit nicht wirklich großartigen Änderungen und manchmal auch zum Schlechten (wobei wir hier wieder bei der Definition von Gut und Böse oder Gut und Schlecht sind).

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Von Urteilen und Vorurteilen – Gedankensalat Reihe

Wer kennt es nicht? Es gibt immer wieder Menschen die uns auf unserem Lebensweg begegnen, welche für sich selbst das Recht in Anspruch nehmen, nicht beurteilt werden zu wollen und als einzigartiger Mensch mit all seinen Facetten wahrgenommen zu werden. Die eigene Meinung sollte verstanden und akzeptiert werden und das Verhalten natürlich auch.

Interessanterweise sind es aber dann auch genau die Menschen, die über Andere recht schnell Urteile fällen und diese ohne zu hinterfragen kund tun.

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Zeit des Umbruchs

Es gibt so Phasen im Leben, da kommt irrsinnig viel zusammen. Man lässt Altes gehen, Neues fängt an, Vieles ist beängstigend aber auch gleichzeitig befreiend und aufregend.

Wir als gesamte Familie sind gerade in so einer Umbruchstimmung.

Vieles steht noch in den Sternen, manches nimmt konkretere Pläne an.

Der Tod von Joey hat viel umgekrempelt. Er fehlt uns allen soooooo irrsinnig und das Herz ist schwer. Es gibt aber auch – wie immer – Licht und Schatten.

So sehr er auch fehlt, so sehr genießen wir auch nun die kleine Freiheit, mal wegzufahren, etwas ganz spontan zu machen ohne, dass wir uns Sorgen machen müssen, ob 2 Stunden ohne uns zu lange sind. Joey hat die Hitze nie besonders gut vertragen und ich bin ehrlich gesagt froh, dass er nicht mehr leiden muss. Ich hätte gerne noch viel mit ihm unternommen, aber da das MIT ihm nicht mehr geht, werden wir es jetzt ohne ihn machen und ihn im Herzen mitnehmen.

Ich lass hier nur mal etwas Gedankensalat da, sobald es konkreter wird, werde ich wieder berichten 😉 habt einen schönen Tag!!