Eingewöhnung Woche 2

Wenn man das Kind nach 2 Stunden Kindergarten fragt, ob es nach Hause will und es mit „NJET“ antwortet, scheint es sich im Kindergarten wohl zu fühlen 😉

Unser Leonid spricht Deutsch und Russisch und wechselt auch ganz gerne mal die Sprachen zwischendurch. Auch im Kindergarten haben die Mädels schon eine Russischstunde von ihm bekommen und wissen nun, dass er mit „bits“ trinken meint und „mjeatch“ ein Ball ist sowie „kalossa“ Reifen 😛

Heute ist er gleich in die Gruppe marschiert war super drauf und wollte gleich gar nicht mehr nach Hause gehen. Es scheint ihm echt Spaß zu machen und wider Erwarten fällt es auch mir nicht schwer ihn dort zu lassen, da ich weiß er ist super gut aufgehoben.

Ab morgen steht die Verabschiedung direkt am Gruppenraum an und ich werde dann für 15-30 Minuten in der Garderobe warten und mal sehen wie es ihm geht und ob er mich überhaupt vermisst 🙂 Ich freue mich jedenfalls, dass er nicht so sehr leidet wie ich das bei anderen Kindern zur Eingewöhnung gerade mitbekomme. Er ist so ein offener fröhlicher kleiner Kerl. Mein kleiner großer Lausbub *sovielliebe*

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Kindergartensuche – Kindergartenplatz gefunden

Leonid war im April 2 Jahre alt und eigentlich hätte er im September noch in Rechnitz in den Kindergarten begonnen. Durch den Umzug haben wir uns dann entschlossen ihn nicht die paar Tage einzugewöhnen und wieder rauszureissen.

Da im Dezember wieder eine Veränderung ansteht, wollten wir jedoch schauen, ob wir einen passenden Platz in absehbarer Zeit finden ansonsten wäre er noch ein Jahr zu Hause geblieben.

Die Suche nach dem Kindergarten gestaltete sich nicht so schlimm wie von allen Seiten prophezeit wurde. Oft habe ich gehört, dass man ja in Wien schon ab der 8. Schwangerschaftswoche einen guten Platz suchen muss.

Wir haben diesmal darauf vertraut, dass sich der perfekte Platz für uns zeigen wird und wir hatten keinen Termindruck. Die perfekten Voraussetzungen.

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Angekommen in der neuen Wohnung

Wir sind vorige Woche Sonntag mit der ersten großen Fuhre gesiedelt und eine weitere Fahrt steht uns morgen Samstag bevor.

Es war eine sehr ereignisreiche Woche und es geht auch noch etwas stressig weiter aber bald kehrt Ruhe ein.

Das Beitragsbild zeigt unseren neuen Ausblick aus dem Wohnzimmer bzw. dem Garten. Ich bin voller Dankbarkeit, dass sich der Traum vom Garten endlich verwirklicht hat. Gut- noch verdient er eine andere Bezeichnung, aber schon bald wird es wirklich ein schöner Garten werden.

Heute haben wir sogar einen Kindergarten für Leonid gefunden; dazu kommt aber ein eigenes Posting.

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NEIN Tage

Es gibt so Tage, Tage wo es einem ganz schön schwer fällt. Diese Tage haben unsere Kleinen natürlich auch.

Leonid hatte gestern so einen Tag. Ich nenne diese Tage mittlerweile liebevoll „NEIN Tage“. Nein ist gerade ein ganz beliebtes und wichtiges Wort. Wir Erwachsene haben ja oft schon verlernt nein zu sagen.

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Nomadenleben

Outing! Ich siedel GERNE! 🙂

Meine Familie nennt mich eine Nomadin. Also jetzt nicht eine von der gerade überaus hippen digitalen Nomadenseite sondern eine die es nie sehr lange an einen Platz aushält. Manche sagen auch ich wäre getrieben.

Getrieben stimmt jetzt für mich nicht. Niemand treibt mich außer mir selbst. Ich mag es auch zu verweilen, an Orten und Plätzen an denen ich mich wohl fühle kann ich gerne sitzen bleiben und genießen. Aber ich habe auch kein Problem was Neues zu beginnen.

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Ungeduld und Vorfreude

Während wir hier schon in und teilweise AUF einem Kartonberg sitzen, sind gerade die Arbeiten in der neuen Wohnung durch die Genossenschaft beauftragt.

Das Bad wird neu verfliest, es gibt ein neues Waschbecken und die Elektrik wird erneuert.

Was einerseits sehr zu unserem Vorteil ist, ist aber auch gerade der Grund für meine Ungeduld.

Aus mehreren Gründen kann bzw. darf ich diesmal nicht selbst schleppen und bin auf die Hilfe Anderer angewiesen – was für mich ja schon schwer genug ist *gg*

Jetzt ist es aber so, dass ich einen Bus zum Siedeln mindestens 3 Wochen vorher reservieren muss bzw. ja erst bei Siedelunternehmen anfragen kann, wenn ich einen genauen Tag habe – und genau daran scheitert es gerade.

Aus Haftungsgründen können wir nicht schon während der Arbeiten zumindest einen Teil der Sachen siedeln und müssen abwarten und sitzen irgendwie auf Nadeln.

Und es fühlt sich wirklich wie Nadeln an. Wenn es etwas gibt, eine Eigenschaft mit er ich immer wieder zu kämpfen habe, dann ist es UNGEDULD.

Was eigentlich totaler Blödsinn ist, denn ich kann es ja eh nicht beschleunigen oder ändern, aber dieses – Nicht wissen wann – treibt mich gerade in den Wahnsinn.

Deswegen steht heute mal ein Auszeit-Tag an. Heute werden keine Kartons gepackt oder geschleppt. Heute fahre ich zu meinem Vater und werde das Grab von Joey aufhübschen. Es ist nun kühler geworden und ich kann endlich die Bepflanzung vornehmen.

Die Sonne scheint herrlich und auch Leonid wird nochmals bespaßt und wir werden zum Christopherus Stützpunkt spazieren wo er den heißgeliebt „Hallokopter“ sieht 😉

Ich wünsche euch einen schönen Tag und wäre gespannt, wie ihr mit eurer Ungeduld umgeht…

Spiel und Spaß im Eigenbau

Vor einigen Blogbeiträgen hab ich ja schon mal vom busyboard oder auch activity board gesprochen und einen ersten Rohentwurf gepostet.

Das Board wurde ausgiebig getestet und nun doch wieder etwas umgebaut und endlich auch an die Wand montiert, sodass der kleine Mann sowohl sitzend als auch stehend spielen und probieren kann.

dav

bty

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Einfach sein..Kinder als Lehrer…

Es gibt sie die Eltern, die nicht tausende Erziehungsratgeber ihr Eigen nennen und sich mehr auf das Bauchgefühl und auf ihr Kind verlassen. Ich gehöre auch zu der Sorte.

Ich habe auch während der Schwangerschaft und in Leonids erstem Jahr kein einziges Buch gelesen, wie ich mein Kind erziehen soll, wie es am besten lernt einzuschlafen und ich beteilige mich auch nicht am Mütter-Wettbewerb, welches Kind was am frühesten konnte.

Ich bin nach wie vor der Meinung, das jedes Kind ein einzigartiges Wesen ist und sich nicht nach einem Schema XY erziehen lässt.

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