Und bald steht schon wieder Weihnachten vor der Tür…

Alle Jahre wieder.. und wie jedes Jahr, geht es irgendwie an uns vorbei 😉

Vor allem dieses Jahr, wo so viele aufregende Sachen passiert sind, sich soviel verändert und nach wie vor in Veränderung ist, ist Weihnachten noch nicht wirklich angekommen in unseren Köpfen. Ich hab eigentlich erst gestern bewusst darüber nachgedacht, als ich die Einladung für den Mini-Chef des Hauses und mich zur Weihnachtswerkstatt im Kindergarten erhalten habe.

Kekse backen wir auch unterm Jahr gemeinsam, Geschenkemarathon ist hier nicht, wir haben Leonid auch nichts von eine Christkind etc. vorgelogen bisher. Es ist ein bisschen eine Gratwanderung. Ihm den Sinn von Weihnachten zu erklären und was laut Kirche an diesem Tag passiert ist, dafür ist er noch zu jung, vor allem sind wir auch nicht sonderlich religiös. Ihm von einen blonden Wesen zu erzählen, dass Geschenke für ihn bringt find ich auch nicht soooo berauschend und den Weihnachtsmann auf dem Coca Cola Truck können wir hier gar nicht brauchen 🙂

Einen Baum draußen abzuschneiden um ihn 2 Wochen in die Wohnung zu stellen und danach auf einen Sammelplatz zu werfen ist jetzt auch nicht das, was mir unter Weihnachten vorschwebt und so werden wir uns wie auch die Jahre zuvor und noch kinderlos nicht vom Weihnachtswahnsinn anstecken lassen.

Was wir Leonid jedoch erklärt und gezeigt haben ist, dass wir Kleidung aussortiert haben und diese in eine Obdachloseneinrichtung gebracht haben. Wir haben ihm schon jetzt erklärt, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht und die wir unterstützen können, unabhängig von Weihnachten oder sonstigen Feiertagen. Er hat auch Spielzeug, mit dem er nicht mehr spielt aussortiert um es den Kindern dort zu schenken, denn leider gibt es viel mehr obdachlose Familien als man glaubt.

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Laternenfest

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Es ist eine schöne Tradition für die Kinder, sogar ich kann mich noch an das Laternenfest im Kindergarten erinnern, auch wenn der Hintergrund dieses Umzugs zur damaligen Zeit eigentlich nebensächlich war.

Auch heute weiß kaum mehr jemand, wieso dieser Umzug stattfindet und was es mit den Martinstag auf sich hat. Den meisten Burgenländern sagt es vielleicht noch mehr, da der HL. Martin der Landespatron des Burgenlands ist und wer sich dafür interessiert, kann hier die Geschichte nachlesen.

Während der Laternenzug niemanden weh tut, find ich das Massenabschlachten von Gänsen etwas barbarisch. Es ist für mich eigentlich kein Grund zum Feiern und da ich seit Jahren kein Fleisch esse, lasse ich diesen Brauch selbstverständlich aus.

Für unsere deutschen Nachbarn ist der 11.11. wieder mit ganz anderen Sachen besetzt, so beginnt die „närrische Zeit“ und in manchen Städten wird da schon recht extrem gefeiert.

In England wird an diesem Tag Rememenbrance Day gefeiert zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Am 11.11.1918 wurden die Waffenstillstandserklärung unterzeichnet und somit die Kriegshandlungen des Ersten Weltkriegs als beendet erklärt.

Hauptsächlich in Asien aber auch in immer mehr Teilen der Welt wird der 11.11. aber nun auch schon als Tag der Singles gefeiert. In China hat er sich zum größten Onlineshoppingtag entwickelt.

Aber zurück zum Laternenfest im Kindergarten. Unser Kindergarten in Wien hat das auch für die Kleinsten wunderschön gestaltet. Tagsüber haben die Kinder für ein kleines Buffet am Abend kleine Pizzaschnecken und Muffins gebacken, die Woche davor schon ihre Laternen bemalt und beklebt. Empfangen wurden wir in den Räumen der Gruppe die schon recht festlich dekoriert war und die Kinder haben gemeinsam mit den Betreuerinnen drei Lieder gesungen, danach ging es auf den Dachgarten, wo ein Buffet und Tee zur freien Verfügung standen, den Abschluss fand die Veranstaltung dann vor dem Kindergarten wo ein kleiner Laternenumzug stattfand.

Leonid war mit Freude dabei, vor allem auch weil Mama und Papa dabei waren 😉

Da meine Eltern es verabsäumt haben, irgendwelche Erinnerungsstücke für uns aufzuheben, hat Leonid eine eigene Box, wo ich vieles sammle. So kam auch die Laterne sowie die selbstgebastelte Einladung zum Laternenfest in die Box.

Zwiebelsaft

hilft wunderbar gegen Reizhusten und Husten allgemein. Wenn ich also um 3 Uhr morgens in der Küche stehe heißt das, dass der Kindergarten wieder voll zugeschlagen hat und weil Leonid so gerne teilt auch Papa flach liegt.

Also hoffen wir mal, dass der Zwiebelsaft schnell hilft und verbringen den Tag im Lazarett 🙂

Die Herstellung von Zwiebelsaft ist ganz einfach:

Zwiebeln klein schneiden

2 El Honig (alternativ vegane Ersatzprodukte oder einfach Zucker) ein paar Stunden stehen lassen, bestenfalls über Nacht und dann absehen und schluckweise nach Bedarf trinken.

Konkurrenzkampf zwischen Frauen, woher kommts?

Irgendwie zieht es sich wie ein roter Faden durch das Leben und ich glaube jede Frau kennt das. Zwischen Frauen gibt es eine ganz eigene Art von Konkurrenzkampf.

Während es sich bei Jungs meist um sportliche Aktivitäten, Autos etc. handelt ist es bei Frauen und Mädchen von Anfang an so, dass sie eingetrichtert kriegen, sie müssen „gefallen“.

Sie müssen hübscher, besser, höflicher, braver sein als XY. Schau dir mal die XY an, die kann das schon. Wieso malst du nicht so schön wie XY….? Den Freund der Freundin ausspannen als Aufwertung des Selbstbewusstseins? ganz falsch….

Woher kommt das eigentlich?

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Der Kindergarten und seine Nebenwirkungen :)

Ich gebe es zu, wir waren bisher echt verwöhnt und unser Leonid war noch nie wirklich krank. Sämtliche Impfungen & co haben wir ohne Fieber überstanden und es gab eigentlich keinen einzigen Tag in den letzten 2,5 Jahren wo das Kind wirklich krank und matt war.

GAB, denn nach nicht mal 2 Wochen Kindergarten war es nun soweit und die Herzen von Papa und Mama bluteten bei 39,9° C Fieber ordentlich.

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Der 40. Geburtstag- es tut auch gar nicht weh

Da ist er nun der 40er 😉 Wie jedes Jahr vermeide ich eine Feier zu meinem Geburtstag. Ich bin kein Feier-Typ und ich mag dieses „Einmal-im-Jahr-Getue“ auch nicht. Für mich! Meine Midlifecrisis hatte ich schon vor 10 Jahren und ich bin realistisch genug um zu wissen, dass mein Körper altert und ich keine 20 mehr bin.

Mehrere Studien belegen ja, dass statistisch die Unzufriedenheit zwischen 43 und 46 am höchsten ist und dann sollte es wieder bergauf gehen 🙂 Na dann…

In Wien gab es vor Jahren eine Werbekampagne einer bekannten Werbeagentur unter dem Slogan „Die Nicht-Raunzer-Zone“- Für alle Nicht Wiener – Der Duden beschreibt das Verb raunzen mit „weinerlich klagen; dauernd unzufrieden nörgeln“ es wird hauptsächlich im bayrisch, österreichischen Sprachraum verwendet.

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Eingewöhnung Woche 2

Wenn man das Kind nach 2 Stunden Kindergarten fragt, ob es nach Hause will und es mit „NJET“ antwortet, scheint es sich im Kindergarten wohl zu fühlen 😉

Unser Leonid spricht Deutsch und Russisch und wechselt auch ganz gerne mal die Sprachen zwischendurch. Auch im Kindergarten haben die Mädels schon eine Russischstunde von ihm bekommen und wissen nun, dass er mit „bits“ trinken meint und „mjeatch“ ein Ball ist sowie „kalossa“ Reifen 😛

Heute ist er gleich in die Gruppe marschiert war super drauf und wollte gleich gar nicht mehr nach Hause gehen. Es scheint ihm echt Spaß zu machen und wider Erwarten fällt es auch mir nicht schwer ihn dort zu lassen, da ich weiß er ist super gut aufgehoben.

Ab morgen steht die Verabschiedung direkt am Gruppenraum an und ich werde dann für 15-30 Minuten in der Garderobe warten und mal sehen wie es ihm geht und ob er mich überhaupt vermisst 🙂 Ich freue mich jedenfalls, dass er nicht so sehr leidet wie ich das bei anderen Kindern zur Eingewöhnung gerade mitbekomme. Er ist so ein offener fröhlicher kleiner Kerl. Mein kleiner großer Lausbub *sovielliebe*

Das Bio Kistl

Einer der Vorteile wieder in Wien zu wohnen ist mein geliebtes Bio Kistl von Adamah (unbezahlte Werbung weil Namensnennung und Verlinkung)

Irgendwie ist es ja schon verwunderlich, dass man Bio Obst und Gemüse nur verpackt im Geschäft kaufen kann. Regional zu kaufen fällt sowieso schon sehr schwer, wenn in dem Geschäft ums Eck statt österreichischen Äpfeln, welche aus Südafrika angeboten werden.

Mit den Bio Kisten von Adamah hingegen kann man nicht viel falsch machen und die Auswahl ist sehr groß. Wir haben uns für die ersten Wochen für das Mutter-Kind Kistl entschieden und sind schnell von Medium auf Large gewechselt 😉

Vor allem die Weintrauben waren heiß begehrt. Man kann auch Gemüse tauschen oder extra bestellen.

Natürlich stellt sich die Frage wieso bestellen und nicht selbst im Bio Geschäft kaufen. Ganz einfach, der nächste Bioladen ist 50 Minuten Fußmarsch von mir entfernt und mit Kinderwagen ist es etwas mühsam zugegeben (abgesehen von den sonstigen Umständen, dazu bald mehr).  Somit ist die Bestellung ein guter Kompromiss.

Nach dem Umzug ins Burgenland war ich etwas enttäuscht, dass es nirgendwo in der Nähe einen Ab – Hof Verkauf gab. Mittlerweile gibt es aber auch da einige Alternativen, dank der Plattform „Nachhaltig im Burgenland“ gibt es da eine schöne Auflistung, wo man was regional kaufen kann.

Der erste Kindergartentag

Nun war er also da der Tag X! Da wir, wie im letzten Beitrag schon berichtet, so angetan waren vom Kindergarten haben wir uns auch nicht allzu viele Sorgen gemacht, wie es heute laufen könnte.

Wir kamen kurz nach 9 Uhr zur vereinbarten Zeit in den Kindergarten und Leonid kam gleich gut in der Gruppe an und fand sich etwas zu spielen.

ca. 1,5 Stunden sind wir geblieben, danach hab ich gleich ein paar Besorgungen gemacht und ihm Schuhe für den Kindergarten besorgt etc.

Für mich war wichtig zu sehen wie die Betreuerinnen mit den Kindern umgehen. In seiner Gruppe gab es heute gleich 3 davon auf ca. 10 Kinder. Das hat ganz gut geklappt und jedes Kind war angenommen und wurde beachtet und ging nicht unter. In unserer Gruppe sind fast mehr Jungs als Mädchen soviel ich heute gesehen habe.

Nach dem Einkaufen ist Leonid auch sofort eingeschlafen, die vielen neuen Eindrücke haben ihn platt gemacht. Das erste Mal seit langem hat er früher eingeschlafen 🙂

Kindergartensuche – Kindergartenplatz gefunden

Leonid war im April 2 Jahre alt und eigentlich hätte er im September noch in Rechnitz in den Kindergarten begonnen. Durch den Umzug haben wir uns dann entschlossen ihn nicht die paar Tage einzugewöhnen und wieder rauszureissen.

Da im Dezember wieder eine Veränderung ansteht, wollten wir jedoch schauen, ob wir einen passenden Platz in absehbarer Zeit finden ansonsten wäre er noch ein Jahr zu Hause geblieben.

Die Suche nach dem Kindergarten gestaltete sich nicht so schlimm wie von allen Seiten prophezeit wurde. Oft habe ich gehört, dass man ja in Wien schon ab der 8. Schwangerschaftswoche einen guten Platz suchen muss.

Wir haben diesmal darauf vertraut, dass sich der perfekte Platz für uns zeigen wird und wir hatten keinen Termindruck. Die perfekten Voraussetzungen.

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