Unser Hochbeet steht endlich

Die Corontäne-Zeit haben wir gut verbracht. Der Minichef ist mittlerweile wieder im Kindergarten und hat die Gruppe gewechselt. Er ist jetzt schon bei den Großen 🙂

Davor hat er aber mehr als fleißig mitgeholfen unser Hochbeet zu bauen und zu bepflanzen und das möchte ich euch nicht vorenthalten:

Da wir hier kaum Baumschnitt haben und die Tujen nicht eingearbeitet werden sollten, haben wir viel Erde und Material kaufen müssen. Corontänebedingt ging nicht viel mit Freunden besuchen und Garten plündern. Für das nächste Hochbeet sieht es dann schon anders aus.

Auch der Komposter im Garten nimmt Formen an und im Haus gibt es bald eine Wurmbox.

Wir sind schon sehr gespannt, wie die Ernte dieses Jahr ausfallen wird. In der Zwischenzeit haben wir noch weitere Paletten bekommen und werden mal überlegen wie wir weiter pflanzen.

Sponsored Post Learn from the experts: Create a successful blog with our brand new courseThe WordPress.com Blog

WordPress.com is excited to announce our newest offering: a course just for beginning bloggers where you’ll learn everything you need to know about blogging from the most trusted experts in the industry. We have helped millions of blogs get up and running, we know what works, and we want you to to know everything we know. This course provides all the fundamental skills and inspiration you need to get your blog started, an interactive community forum, and content updated annually.

Alles etwas anders im Moment

CHAOS, jaaaa das können wir 🙂

Der Minichef befindet sich gerade in der NEEEEEEEEIIIIIIIIIINNNNNNN Phase, mittendrin im Trotzalter und dennoch zuckersüß. Der Mann ist auf Home-Office umgestiegen worden dank „Corona“ und wurde nun kurzerhand ins leerstehende Geschäftslokal des EX ausquartiert, da ein Arbeiten mit den 2 Kids von zu Hause ein Ding der Unmöglichkeit ist. (RESPEKT an alle Alleinerziehenden die das momentan stemmen müssen – ihr seid meine Helden!!)

Ich hatte es mir auch etwas anders vorgestellt. Minichef im Kindergarten, ich hab Zeit für die kleine Minichefin und meine Arbeit, aber wie es eben so ist, Pläne sind gut! funktionieren aber leider nur nie 😀

Deswegen machen wir was wir immer machen, die Situation annehmen und das Beste draus.

Der Minichef liebt es gerade zu Putzen, also naja dann lassen wir ihn das doch machen oder? 😉

Ansonsten verbringen wir die Tage mit Malen, Gartenarbeit (so fern es möglich ist, die geschlossenen Baumärkte machen es etwas komplizierter). Mit den Kindern wird mir nicht fad und dennoch geht auch arbeitstechnisch noch etwas

so hab ich gerade 2 neue Anleitungen online gestellt
einmal ein Tuch, das Pavasaris und einmal einen Pulloop.

Funny Hooks Shop

Funny Hooks

Neben dem ganz normalen Familienwahnsinn gibts da auch noch meine große Leidenschaft, die Handarbeit, im Speziellen Häkeln bzw. das Entwerfen von Anleitungen aber auch Brandmalerei und auch die Nähmaschine ist eine gute Freundin von mir.

In Zeiten von Corona versuchen irgendwie alle Geld zu machen und es auch auszunützen.

Natürlich verbringen wir derzeit viel Zeit zu Hause und es kann schnell langweilig werden, deswegen gibt es in meinem Online Shop zwei Anleitungen dauerhaft kostenlos (1 Tuch und 1 Möbius)

Auch in meinen Crazypatterns Shop und mypatterns Shop sind und bleiben diese Anleitungen kostenlos. Falls es euch langweilig wird und ihr gerne handarbeitet, vielleicht wäre das ja etwas für euch!

Gartenfreuden

Corona ist in den letzten Tagen überall gegenwärtig. Man kommt um das Thema nicht herum. Wir nehmen es derzeit noch sehr gelassen und genießen die plötzliche Ruhe und die Entschleunigung. Wir haben Zeit als Familie (der Mann arbeitet auch von zu Hause) und wir sind soooooo dankbar für den Garten und die herrlichen Temperaturen derzeit.

Ich hab die letzten Tage den kompletten Garten umgegraben, die Böschung neu bepflanzt und gestern wurden auch die Gartenmöbel zusammengebaut, sodass wir ab sofort ein riesiges Wohnzimmer extra haben und die Zeit zusammen jetzt auch draußen genießen können.

Der Minichef ist natürlich eine große Hilfe im Garten (oder so :P). Die Minichefin darf sich dann ja hoffentlich schon am fertigen Garten erfreuen, wenn sie die ersten Krabbelversuche macht.

Der Virus schränkt uns nur insofern ein, dass ich die Sichtschutzelemente derzeit nicht bekomme und auch das Hochbeet noch etwas warten muss. Der neue Rasen wurde bereits gesät und der erste Kaffee draußen auch schon genossen. Ich liebe Gartenarbeit, man spürt sich selbst und vor allem sieht man dann auch das Ergebnis seiner Arbeit! Bald wird es dann hoffentlich auch schon das erste Gemüse aus dem eigenen Garten geben.

Wenn das Kind nicht essen will

Der Minichef ist ein ganz schlechter Esser, eigentlich von Anfang an. Hat er als Baby noch gerne alles getestet, verweigert er momentan alles außer Suppe. Obwohl er liebend gerne in der Küche mithilft und beim Kochen hilft, isst er kaum.

Das hat sich auch im Kindergarten nicht geändert, wo täglich frisch, bio und regional gekocht wird. Er sitzt zwar mit am Tisch aber isst nur die Suppe.

Während andere Kinder Nudeln lieben verweigert er die total und kommentiert nur mit „bäääh“ ohne überhaupt probiert zu haben.

Daher heißt es bei ihm kreativ sein.

Eines seiner neuen Lieblingswörter ist „cupcake“, also… machen wir cupcakes.. irgendwie muss man ja Vitamine ins Kind bekommen und so hab ich heute wieder getüfftelt und ein neues Rezept probiert.

Eine Zucchini reiben etwas salzen und kurz stehen lassen und das überschüssige Wasser entfernen

2 Karotten reiben und zu den Zucchini geben

Schaut herrlich farbenfroh aus

Für den Minichef gabs die vegetarische Variante mit einem Ei und etwas Feta Käse, Dinkel Vollkornmehl und einer Messerspitze Backpulver.

Alles gut durchmischen (das liebt der Minichef :))

Wer mag kann natürlich noch etwas Salz und Pfeffer dazu mischen, was ich bewusst weggelassen habe, da der Feta salzig genug ist und der Minichef das nicht mag.

In Muffinförmchen verteilen (ist gleichzeitig eine gute Motorikübung für das Kind und eine Geduldsprobe für mich 😉) und gute 20 Minuten ab ins Rohr bei 180°C

Sie sind super fluffig, weich und saftig geworden und nicht nur etwas für Kinder

Knete selber machen

Leonid liebt Knete und kann sich stundenlang damit beschäftigen. Die kleinen „Döschen“ sind allerdings sehr teuer und ich wollte eine andere, einfachere und günstige  Variante und somit haben wir selbst Knete hergestellt

Die meisten Zutaten hat man schon zu Hause und so mischt man einfach 

Benötigte Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 175g Salz
  • 7 EL Öl (pflanzliches)
  • 500ml Wasser
  • Lebensmittelfarbe

 

Zubereitung:

  1. Die trockenen Zutaten werden gut vermischt (da können auch kleine Kinderhände schon mitmischen)
  2. Das Wasser mit dem Öl mischen und kurz aufkochen lassen.
  3. Warten bis das Wasser handwarm abgekühlt ist und nach und nach mit den trockenen Zutaten vermischen, sodass eine geschmeidige Knetmasse entsteht. (Wenn du zu viel Wasser erwischt hast, einfach etwas Mehl einarbeiten)
  4. Wenn du verschiedene Farben verwenden möchtest, die Masse einfach teilen und die entsprechende Lebensmittelfarbe einarbeiten

Luftdicht verpackt hält die Knete einige Monate und kann genauso verwendet werden wie die des Markenherstellers. 

Mehr braucht es nicht 🙂
Viel Spaß beim Nachmachen und beim Spielen!

Schon ein Monat um

..und Zoya ist da, wie wenn sie schon immer hier her gehört hätte. Kaum zu glauben, dass schon wieder ein Monat um ist.img_20200123_080311

Zugegeben 2 Kinder im unterschiedlichen Alter sind nicht immer einfach zu handeln. Schon gar nicht bedürfnisorientiert.

Ich bin stolz auf Leonid, der sich nicht „als vom Thron verstoßen“ fühlt und so sehr auf seine Schwester achtet. Er ist auch nicht eifersüchtig, da er genau weiß wie viel er mir/uns bedeutet und er muss auch nicht zurückstecken.

Wenn Zoya gewickelt wird, hilft er mit, wenn sie gestillt wird, lesen wir ein Buch und er kuschelt im anderen Arm. Er lernt auch immer besser sich auszudrücken, auch wenn er die Sprachen oft wechselt 😛 es kann schon vorkommen, dass er von Englisch auf Russisch und dann auf Deutsch wechselt und man raten muss, was er gerade meint, aber er macht soviel Spaß und Freude.

Der krasse Gegensatz im Moment. Ein total hilfloses kleines Menschlein und ein Kleinkind, das jeden Tag selbständiger wird.

Er weiß zb. schon besser als sein Papa wie man eine Waschmaschine bedient und wie der Staubsauger funktioniert.

Aber auch die ungeschönte Wahrheit aus dem Mamaleben: gestern zb. wollte ich mir 20 Min. Badezeit gönnen. DENKSTE

Kind 1 rennt herum, Papa haut die Nerven weg, Kind 2 weint, weil es eben ein Baby ist und die das hin und wieder machen.

Ende vom Lied, Kind 1 kommt zuerst in die Badewanne zu Mama, spielt mit seinen Booten und wird dann vom Papa weiterbespaßt während Kind 2 zu Mama auf den Bauch kommt in die Wanne und weil es so schön ist, alles laufen lässt, was muss. Sprich einmal ordentlich angepinkelt und angekackt… jaaaaa auch das gibt es im ungeschönten Mama DASEIN 😀

Mit Erholung und Ruhe im Bad war also nichts, aber als ich dann später im Bett ein Kind links und eines rechts im Arm hielt, wusste ich wieder wieso Mama sein auch was wunderschönes ist 🙂

img_20200117_172932

Ein wunderschönes Geschenk

Am 23.12. hätte unser – leider viel zu früh von uns gegangene lieber – Joey seinen Geburtstag gehabt. Den muss er jetzt auch noch teilen, denn auch unsere wunderbare kleine Tochter, Zoya Ekaterina hat sich dieses Datum ausgesucht um auf die Welt zu kommen 🙂

So erblickte sie in Joey Geschwindigkeit das Licht der Welt und vervollständigt nun unsere kleine Familie.

img_20191224_181102_320

Der Name mag auf den ersten Blick oder das erste hören etwas untypisch sein, aber „Zoya“ kommt aus dem altgriechischen und bedeutet „Leben“. Und Zoya war auch eine russische Widerstandskämpferin.

Ich gehöre offenbar zu der etwas untypischen Sorte Frau, den bei mir läuft irgendwie nichts so wie bei anderen.

So hatte ich seit der Schwangerschaft von Leonid gar keine Periode mehr und es war ein kleines Wunder, dass sich Zoya dennoch ausgesucht hat, zu uns zu kommen.

Hatten wir bei Leonid als zweiten Namen Alexander für meinen Opa der Russland über alles liebte. (Er war im zweiten Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft und dennoch ein großer Liebhaber dieses Landes und es zog in immer wieder zurück.)

Ekaterina war Andrejs Oma und eine wichtige Person in seinem Leben. So schließt sich der Kreis.

Ich hatte diesmal eine ambulante Geburt und ging wenige Stunden danach wieder nach Hause. Zu Weihnachten war ich schon wieder voll im Einsatz und hab den Haushalt übernommen, da die Männer des Hauses krank waren.

Zoya ist einfach da, wie wenn sie schon immer hier hin gehört hätte. Leonid liebt seine kleine Schwester und geht ganz vorsichtig mit ihr um. Ich bin glücklich über unsere zwei wundervollen kleinen Kinder und freue mich auf all die Abenteuer die uns noch bevorstehen (und die Streitereien, die wohl kaum ausbleiben werden) *ggg*