update :) Sohnemann und so …

Der Sohnemann ist bald 16 Monate alt und läuft und hält mich und sein ganzes Umfeld schön brav in Bewegung.

Er wuselt überall hin und man kommt aus dem Staunen nicht raus, wie er auf seinen kurzen dicken Stummelbeinchen dahinrennt. Momentan könnte ich wohl alles festtackern, ankleben oder annageln, denn alles, wirklich ALLES ist gerade mega interessant.

Damit ich auch mal kurz den Weg zum Klo alleine bewältigen kann (nicht so einfach mit einem Toddler) hab ich ihm zwei Activity Boards gebastelt, bzw ist das zweite noch nicht ganz fertig, weshalb ich mal Teil 1 herzeige.

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Er ist so ein toller Bub (sagt wohl jede Mutter über das eigene Kind), er ist zu jedem freundlich, die Kassiererinnen beim Einkaufen werden gnadenlos alle angeflirtet und angehimmelt, er liebt das Wasser und schwimmen und auch wenn der See nur 23°C zu bieten hat, marschiert er bis zur Brust rein, wartet dann brav bis er seinen „Schwimmtrainer“ umgeschnallt bekommt und chillt dann mal. Raus aus dem Wasser kriegt man ihn erst wenn er blaue Lippen hat. Auf dem Weg ins uns auch aus dem Wasser wird dann wieder ordentlich geflirtet oder einfach mit anderen Zwergen Kontakt aufgenommen.

Letztens wurde er am Spielplatz von einer 22 monatigen alten Mirijam zwar kurzerhand auf „Malel“ (ihre Version von Manuel) umgetauft und mit Keksen vollgestopft auch die Trauben wurden geteilt und gemeinsam gemümmelt.

Die Schlafphasen unter tags werden kürzer oder sind teilweise nicht vorhanden, aber sogar da ist er cool. Er jammert nicht oder wird unrund wenn er weniger schläft; er beschäftigt sich innbrünstig und alleine mit den einfachsten Sachen. Schlüssel stehen momentan ganz hoch im Kurs des kindlichen Interesses.

Jeden Tag machen wir unsere Runde draußen.

Einziger aber großer Wermutstropfen für mich ist, dass Joey nicht mehr so mit kann.

Lediglich früh morgens oder spät abends ist er mobil, je nach Wetterlage muss ich ihn schon mal rauf oder runtertragen. Spazieren gehen mag er gar nicht, vor allem nicht hier gleich vom Haus weg. Wenn wir ihn ins Auto packen und woanders gehen, dann gehts noch halbwegs.

Er ist nun 14,8 Jahre alt und es ist ihm deutlich anzusehen wie er abbaut. Dennoch ist er noch so fit und happy und im Garten rennt er noch wie ein Irrer. Gut die nächsten Tage drauf kann er sich kaum bewegen, aber er hat noch immer so riesen Spaß am Leben und das ist auch gut so! Auch wenn jetzt schon vieles mit ihm anstrengender ist, ist und bleibt er mein bester Hund der Welt und der beste Kumpel den Leonid sich wünschen konnte.

Joey liebt den Kleinen von ganzen Herzen, sogar noch dann wenn der Kleine die Futterbar von Joey als Wasserpsielplatz zweckentfremdet. Selbstverständlich hat Leonid auch schon Joeys Essen vorgekostet *gg*

Ja das Leben mit Kind UND Hund hat so einen ganz eigenen Charme 🙂

Ich möchte um nichts in der Welt tauschen.

Und dann gibt es natürlich noch die Selbständigkeit und die Häkelei, dazu verweise ich aber mal lieber auf

http://www.funnyhooks.com

Wieso es heute mal klappt mit dem Schreiben am Abend? Der Junior war den ganzen Tag MEGA AKTIV und ist nach dem Bad um 19 Uhr eingeschlafen. Was ich gemacht habe? Ich hab die Anleitung fertig geschrieben und online gestellt, Essen gemacht, war mit dem Hund unten, hab hier jetzt noch gepostet und jetzt gönn ich mir ein paar Minuten mit meinem Mann!

Habt einen schönen Abend!!

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7 Monate mit Leonid

Leonid

Am 15.11. war Leonid bereits 7 Monate alt. Mir kommt es vor als wie wenn es gestern war als ich ihn das erste Mal in meinen Armen gehalten habe. Die Zeit verfliegt- viel viel viel – zu schnell für mich.

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Das Leben ändert sich…

Nach fast drei Monaten mit Leonid kann ich klar sagen, JA das Leben ändert sich.

 

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Wenn man schwanger ist, wird einem soooooo viel vorab erzählt, unter anderem  warnen viele vor dem Schlafentzug, „schlaf solange du noch kannst“ ist einer der lieb gemeinten Ratschläge, genauso wie „nimm dir Zeit fürs Wochenbett“

Vielleicht bin ich eine Ausnahme, aber von sowas wie Schlafentzug habe ich gar nicht zu berichten.

Leonid schläft im Familienbett und wird vollgestillt, somit entfällt das nächtliche Aufstehen und Fläschchen zubereiten, da er jederzeit gestillt werden kann. Das macht es nicht nur für ihn sondern auch für mich wesentlich angenehmer.

Interessant finde ich auch immer wieder die Frage „schläft er schon durch?“. Die wird einem gestellt, sobald das Baby auf der Welt ist und wird von Woche zu Woche wiederholt….

Ganz verstehe ich den Sinn nicht dahinter.
Durchschlafen gilt wohl irgendwie als geheime Superkraft oder etwas was unbedingt so schnell als möglich „funktionieren“ sollte. Ich selbst schlafe in den seltensten Fällen durch. Hin und wieder muss ich zur Toilette *gg* und ich habe generell einen sehr leichten Schlaf, sprich, sobald sich Mann, Hund oder Kind bewegen bin ich munter.

Um die Frage aber zu beantworten, NEIN er schläft noch nicht durch. Wir gehen meistens so gegen 20-20:30 Uhr ins Bett und er wird so gegen 3 Uhr morgens mal munter, wird gestillt und danach schläft er wieder bis 6,7 oder 8 Uhr morgens je nachdem.

Was wir hingegen sehr sehr gerne machen ist der tägliche Mittagsschlaf. Ein liebgewonnenes Ritual. Leonid schläft und ich liebe es ihn einfach zu beobachten oder ich lese oder mir fallen selbst die Augen zu. Es ist eine so wunderbare Zeit in der ich nicht auf die Uhr schauen muss, Termindruck habe und einfach nur im hier und jetzt und mit meinem Kind leben darf.

Leonid wächst bedürfnisorientiert auf… und ich sehe meine und unsere Zukunft eher im Vorleben als im Befehlston und Sätzen wie „das macht man doch nicht“.

Viel mehr hinterfrage ich mich selbst viel öfter und in vielen Dingen.

Zum Thema Wochenbett: Da kann ich ehrlich gesagt auch nicht mitreden. Als Leonid geboren wurde waren wir schon mitten im Umzugsstress, somit gab es so etwas wie ein Wochenbett für uns gar nicht. Ich hatte auch nicht das Bedürfnis tagelang im Bett zu liegen.

Ich hatte eine Spontangeburt und Leonid kam als hintere Hinterhauptslage zur Welt, also sogenannter Sternengucker. Ich habe von Anfang an bei der Geburt auf Schmerzmittel oder PDA verzichtet, da ich das Erlebnis der Geburt bewusst miterleben wollte. Auch die nicht so einfache Lage des Juniors war kein Grund davon abzuweichen.

Ich konnte jedoch auch gleich nach der Geburt aufstehen und mich normal bewegen und konnte mich glücklich schätzen, dass ich nicht das Gefühl von Erschöpfung oder Kreislaufprobleme hatte.

Tagelanges liegen und mich bekochen, bewirten lassen oder zum Nichtstun verdonnert zu sein kam daher für mich nicht in Frage. Da bin ich auch nicht der Typ dafür.

Dies ist aber wohl von Frau zu Frau unterschiedlich und hat keinerlei Wertung. Auch die Frage, ob mit Schmerzmittel oder PDA spontan entbunden wird, ist keine Wertung. So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich ist auch das Schmerzempfinden.

 

JA das Leben ändert sich und bin sehr froh, dass es sich so geändert hat. Ich könnte mir mein Leben ohne den kleinen Knirps nicht mehr vorstellen.

Er lehrt mich soviel! Durch ihn lerne ich auch sehr viel über mich selbst und wenn er sowie jetzt gerade neben mir liegt und im Schlaf lächelt ist meine kleine Welt einfach nur perfekt ❤